Das Leben ist eine einzige Suche

Angefangen beim morgendlichen Ritual des Socken Suchens, bis hin zu hysterischen Anfällen, weil ein Umschlag der seit einer Woche friedlich und unbehelligt auf der rechten oberen Ecke des Schreibtisches lag und genau heute – wo man den Inhalt braucht – nicht aufzufinden ist, geht es weiter über den Sinn des Lebens, um über das Warum die und nicht ich halt zu machen.

Es wird also ständig etwas gesucht. Die einen suchen ihr Heil in der Religion, die anderen in der puren Verzweiflung.
Wieder andere wissen gar nicht dass sie suchen, weil es ihnen gar nicht bewusst und erstrebenswert scheint.

Im Moment sucht unser Autorenkind so ziemlich alles. Den Kugelschreiber, ihren Füller (hat seit dem Urlaub zum Glück beinahe 2 Monate gehalten, bevor er jetzt endgültig in die Jagdgründe der verschwundenen Geheimnisse eingegangen ist), ihr Leben, ihre Zeit und einige Personen.

Sollte sie jedoch anfangen, nach einem Sinn des Ganzen zu suchen, dürfte sie dem Wahnsinn anheim fallen.

Deshalb: Der Sinn des Lebens, dem Universum und allem ist definitiv nicht 42 und schon gar nicht im Sauerland zu finden.

In diesem Sinne.