Löschungen … die ich nie veröffentlichen werde…

Löschliste Kindle mit Besprechung

Lisa Stern

Bizarre Spielchen
Stil im Format eine Schulaufsatzes. Biographische Ausführung, die an die anonymen Alkoholiker erinnert. Grässlich bis grausam. Erotik fehl am Platz. Ungeschickt und platt formuliert

Marie Fried

Das erste Mal
„irgendwie hatte ich das Gefühl, ich hatte das Verlangen nach einer Frau“
ich würde gerne diesen 18 jährigen kennenlernen, der mit einem Ständer in er Hose solch erquickenden Gedankengänge vollführt.
Holzig und entsetzlich peinlich

Wo allerdings Teil 2 hin ist …weiß ich nicht.

Marie Fried
Das erste Mal teil 3
„So kam es, dass ich erst mal niemanden kannte.“
Eine weitere erquickende und unendlich altkluge Erkenntnis eines achtzehnjährigen, an der uns die Autorin teilhaben lässt.
Ich würde meine Besprechung gerne um einige weitere Adjektive erweitern. Leider hat die Autorin diese bereits alle für sich beansprucht. Allerdings wäre es interessant zu erfahren, nach welchem Schreibratgeber sie arbeitet. Damit man eventuell auftretenden Autorenanwärtern mit gutem Gewissen davon abraten kann.

Eric Förster
Fellatio
Fellatio ist schön. Man muss auch nicht viel Talent mitbringen, um den Wunschvorstellungen des Autors zu entsprechen, da er eh davon ausgeht, dass Frau nicht lecken oder blasen kann.
Dieser Erfahrungsschatz sei ihm gestattet.
In Form eines Pseudo-Ratgebers kommt dieser Kurzroman daher und er krankt bereits an der Wurzel aller Ratgeber: der Verallgemeinerung.
Es wäre dem Autor zu wünschen, dass sein Penis nie wieder wund wird, wenn eine seiner Partnerinnen seine fehlende Orgasmusfähigkeit durch unermüdliche Liebesdienste an seinem besten Stück wett zu machen sucht.

David Kenlock
begrüßt den Leser mit der Selfpublisher Modeerscheinung dem Prolog. kein SP ohne Prolog. Dass, was man nicht schafft in die Geschichte zu packen, wird zusammengefasst dem Leser vor die Füße geworfen. Schön, wenn dann der Prolog wenigstens entfernt mit dem nachfolgenden Roman an sich zu tun hat.
David Kenlock nutzt seinen Prolog jedoch nicht nur, um den Leser zu langweilen: nein… er hat schlicht ein Kapitel vergessen und keine Ahnung gehabt, wo er die so wichtigen Informationen anbieten soll.

Rabenschwärze
„Wie es gerade aussah, würde ihre Tochter nicht kommen.“
Wenn ich solche Sätze lese, fällt mir leider nix mehr ein.
Es ist nicht mal der Wechsel zwischen PoV … weil es keinen wirklichen PoV gibt. Es gibt einfach nichts, an dem sich der Leser irgendwie orientieren kann… Schon gar nicht an den geschichtslosen jungen Hügeln, die Schlösser zeigen, die nicht da sind, aber auf denen Autos fahren.
(manchmal frage ich mich, ob es irgendwo eine zentrale Vergabestelle für Drogen aller Art an das Autorenvolk gibt… bitte ..lasst mich teilhaben … weil anders ist das nicht zu ertragen)

Göttin der Löwen
schon in den ersten Sätzen erschlägt uns die Autorin, der Autor mit seiner / ihrer gewaltigen Unkenntnis geologischer vorkommen.
„Nach einer scharfen Biegung endete die Schlucht. vor der senkrecht aufragenden Felswand blieb er keuchend stehen, blickte sich um, und wusste, dass die Jagd zu Ende gegangen war.“

Hochgelobt von den Lesern,scheint mir die Genialität dieses Machwerks verborgen zu bleiben. was ich nicht im geringsten bedaure

Daniela Herbst
Zum Teufel mit dem Jenseits

Zum Teufel mir der Adjektivities …

Durch die Fensterscheibe ergießt sich helles licht auf die Laken. Ihr weiß-gelbes Streifenmuster bildet einen schreienden Kontrast zu dem bleichen Gesicht, das dort auf dem Kissen ruht, und von kaltem Schweiß glänzt. Fahle gräuliche Haut, die dem Tod bereits näher als dem Leben.

mich gräuelts

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