Nachlese

Seit zwei Wochen ist er nun also da. Unser griechischer Emigrant. #Heini (Ex-Alexander). Den Namen hat er sich quasi selbst gegeben und er passt, wie die berühmte Faust aufs Auge.

Das gestörte Drei-Gestirn hat ihn freundlich aufgenommen und nachdem unsere Grand Dame mit am Flughafen war, fand er die natürlich oberspitze. Oder anders: Er hat sie sofort als Chefin akzeptiert. Und dieser Zustand blieb und bleibt, auch nachdem unsere alte Dame am letzten Montag einen leichten Schlaganfall erlitt.
Wir waren mit den Nerven ziemlich runter und dachten zunächst an eine Lähmung aufgrund von Bandscheibe. War aber nicht. War schlimmer.
Mittlerweile geht es mit den Durchblutungstabletten gut aufwärts, ab und an hält sie den Kopf noch schief, aber sie ist fit und nimmt am Leben teil.
Die Tage nach dem Schlaganfall bestach #Heini durch absolute Fürsorge, die er der Chefin entgegen brachte. Er ging grundsätzlich mit ihr in den Garten, stützte sie – ja, wirklich unglaublich – wenn sie schwankte und achtete darauf, dass sie auch ja wieder zurückging.

Er hat sich gut eingelebt, ist aber noch nicht wirklich angekommen. Das merkt man, wenn man auf ihn zugeht, da geht er dann seinerseits stiften 🙂

#Zazu war etwas zurückhaltender, aber als sie feststellte, dass #Heini – nachdem wir ihn von viel zu viel Fell befreit hatten – auch richtig Gas geben kann, war sie schon beeindruckt. Allerdings reagiert sie ab und an eifersüchtig, wenn #Little-Elsa mit ihm tobt, die das dann ganz supertoll findet. Da wird die Kurze schon mal angeknurrt. Eifersüchtiges Zickerl halt.

Mit #Little-Elsa hat #Heini irgendwie keine Probleme. Die ist so klein und läuft hier eh unter „Kein-Hund“, die hat er die ersten Tage zwar ignoriert, aber immer mal wieder versucht herauszufinden, was es mit dem kleinen Ding wohl auf sich haben könnte.

#Elsas Epilepsie verläuft positiv. Ich würde zwar gerne sagen, dass wir jetzt seit soundsoviel Wochen anfallsfrei sind, nachdem wir das Fressen umgestellt haben und sie mit Phenobarbital bombardieren. Allerdings hatte sie in Frankreich, während unseres Kurzurlaubes einen kleineren, harmloseren Anfall, den wir mit einer zusätzlichen Gabe von Diazepam gut kontrollieren konnten.

Wäre da noch #Apollo. Bisher einziger „Mann“ im Haus, der den Neuen dann doch skeptischer beäugt hat. Was auffällt: Die Katzentoilette steht im Wohnzimmer, etwas abseits. Seitdem #Heini da ist, hat der Kater das Dingen nicht mehr benutzt. Nicht schlimm, er ist Freigänger. Freuen sich die Nachbarn halt über zusätzlichen Dünger. Wir sind jedoch gespannt, ob sich das wieder einpendelt, oder ob wir das Klo woanders hinstellen müssen.

Wir sind zufrieden mit der Situation, es hätte definitiv schlimmer kommen können.

In diesem Sinne.

Schreibe einen Kommentar