Situationsbedingte Unstimmigkeiten

kurz: Probleme beim Schreiben.
Seit Tagen sind meine Finger verpflastert, weil ich zum schmerzenden rechten Zeigefinger, auch noch oberdusselig war und mir zwei Finger der linken Hand fast abgesäbelt habe.
Mit Pflastern an den Fingerkuppen passgenau zu tippen ist ungefähr so, als wolle man eine zerfledderte Mumie durch ein Nadelöhr ziehen. Geht nicht, frustriert.

Dann ist da ja noch das dringliche Kuschelproblem:
Sobald die beiden Pointer-Sisters ihr Morgengeschäft verrichtet haben, traben sie in mein Büro, um mir Gesellschaft zu leisten. Karmuffel macht es sich im Körbchen bequemn, während Little-Elsa der Meinung ist, dass es unbedingt das Stückchen freie Stuhlfläche des Bürostuhls sein muss, die mein Poppes noch freilässt. Gerade und rückenschonend sitzen? Ihr macht wohl Scherze?

Obendrein spinnt die Grafikkarte des PC´s. Plötzlich und ohne Vorwarnung schaltet sich der Bildschirm ab, um einen Augenblick später mit der hellblauen Shot-Down-Nachricht von Windows wieder aufzuleuchten. In diesen Momenten kann man nur beten, dass die Speicherautomatik auch automatisch zwischengespeichert hat und die fünfzehn Seiten wirklich gesichert sind. Sind sie meist, aber den thrill, den braucht man als Autor nur bedingt.

Und dann der fehlende Kaffeefluß mit seinen Nebenwirkungen. Dass ich dabei nicht wach werde, ist obligatorisch. Aber sobald ich mich bewege, sind die Pointer wach und ich muss mich sputen, als erste an der Maschine zu sein. Auf einer Wendeltreppe eine Aufgabe, die es zu bewältigen gibt.
Nix desto: Ich werde mich heute mal an den Küchentisch begeben.
Erstens: Näher an der Maschine.
Zweitens: Keine Chance für Little-Elsa mir den Rücken zu ruinieren.

In diesem Sinne.

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